Cocktails selber mixen
Cocktails werden in Deutschland immer beliebter und verdrängen Biere und andere Mixgetränke von ihren Plätzen. Selbst in Bars und Kneipen, in denen früher solche Getränke nicht finden waren gibt es nun zumindest eine kleine Auswahl an Cocktails auf der Getränkekarte. Das Problem ist heute nicht mehr den Lieblingscocktail zu bekommen, das Problem ist der Preis. Cocktails sind im Vergleich mit anderen Getränken sehr teuer, Preise von fünf bis zehn Euro für einen oftmals sogar schlecht zubereiteten Cocktail sind die Regel. Warum die Cocktails also nicht einfach selber machen? Gerade im Sommer kann man sich mit Freunden auch auf der eigenen Terrasse oder im Garten treffen und sich das Geld sparen, das man andernfalls in der Cocktailbar gelassen hätte. Doch welcher Aufwand und welche Zutaten sind für die eigene Cocktailparty nötig?
Nach oben sind hier kaum Grenzen zu setzen, die Zahl der bekannten Cocktailrezepte geht in die tausende und die möglichen Zutaten, teils sehr speziell und nur für wenige Cocktails zu nutzen, ist kaum geringer. Doch für eine gelungene Party genügen bereits einige wenige verschiedene Cocktails und sucht man diese geschickt heraus, nimmt auch die Zahl der benötigten Zutaten schnell ab. Bei den Spirituosen genügen für den Anfang bereits zwei bis drei Sorten wie Wodka, Rum und Tequila, selbst weniger zu haben ist nicht schlimm. Cocktailrezepte sollten immer auch ein Stück weit als Empfehlung angesehen werden, eine einzelne Zutat kann durchaus durch eine andere ersetzt werden ohne dass der Cocktail nicht mehr schmeckt. Unter den Fruchtsäften ist der Orangensaft der wichtigste, danach folgen Säfte von der Zitrone, Maracuja und Ananas. Als dritten Bestandteil haben viele fruchtige Cocktails nun aber noch eine Besonderheit. Beim Sex on the Beach zum Beispiel ist dies der Cranberrysaft. Cranberrys sind in den USA angebaute kleine rote Beeren, die einen einzigartigen Geschmack aufweisen und in diesem Cocktail wirklich nicht fehlen dürfen. Cranberrysaft ist heute jedoch bereits in vielen Supermärkten erhältlich. Beim Tequila Sunrise ist die Besonderheit der Grenadinesirup. Grenadine ist ein knallig roter fruchtiger Sirup, der nur in kleinen Mengen eingesetzt wird und vor allem für die Optik zuständig ist. Beim Tequila Sunrise (Sunrise bedeutet zu Deutsch Sonnenaufgang) wird der Grenadine erst zum Schluss vorsichtig über einen Löffel zum Cocktail hinzu gegeben (gefloatet), was bewirkt dass sich der Grenadine nicht mit dem Rest des Cocktails vermischt und so ein sehr schönes Farbspiel entsteht.
Für eine Cocktailparty mit Freunden ist also gar nicht so viel nötig wie viele befürchten und wenn mal eine Zutat fehlt ist dies auch kein Problem. Lassen Sie Ihrer Fantasie einfach freien Lauf und experimentieren Sie ein wenig mit den vorhandenen Zutaten, oftmals entstehen so sehr leckere neue Cocktails. Aber merken Sie sich auf jeden Fall was Sie dort gemixt haben, denn es ist sehr ärgerlich einen neuen Lieblingscocktails nicht mehr mixen zu können weil man vergessen hat was enthalten war.
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