Korrektur am Aktienmarkt - Was tun?

Am Aktienmarkt sind gelegentliche Korrekturen völlig normal. Sie können entweder durch schlechte, aber auch durch positive Nachrichten ausgelöst werden. Dabei werden von den Anlegern Schwächephasen des Aktienmarktes in der Regel überbewertet. Oftmals führt dies dazu, dass diese Anleger ihren gesunden Menschenverstand beiseite legen und ihre Aktien im falschen Moment verkaufen.

Aber auch das Warten auf den perfekten Zeitpunkt, um in den Aktienmarkt einzusteigen, ist keine empfehlenswerte Strategie. Anleger, die nicht verstehen, dass Korrekturen am Aktienmarkt dazugehören, verstehen nicht wirklich etwas vom Finanzmarkt und sollten sich daher mit einem Engagement in Aktien zurückhalten. Denn es scheint so, als ob einige wenige professionelle Investoren geradezu darauf warten, dass sowohl institutionelle, als auch private Anleger in den Augenblicken der Ungewissheit in Panik geraten.

Denn an der Börse ergeben sich gerade aus dieser Ungewissheit die größten Chancen für informierte Investoren. Die tiefere Auseinandersetzung mit den in den Medien veröffentlichten Nachrichten - und gerade auch mit den nicht veröffentlichten - könnte den Blick in die Zukunft bereits ein wenig aufhellen. Zu jeder Zeit gibt es eine Vielzahl guter Nachrichten, die in der Öffentlichkeit lediglich keine Beachtung finden. Langfristig entwickelt sich die Weltwirtschaft unter Schwankungen stetig aufwärts.

Dieses Wachstum wird früher oder später in den Unternehmensgewinnen und damit auch in ihren Aktienkursen zum Ausdruck kommen. Das nominelle Wirtschaftswachstum liegt in den entwickelten Industrienationen historisch in einer Größenordnung von sechs bis sieben Prozent. Mit dieser Rate sollten langfristig auch die Unternehmensgewinne zulegen. Addiert man darauf noch die von den Unternehmen an ihre Aktionäre ausgeschütteten Dividenden hinzu, kommt man langfristig in den Bereich einer knapp zweistelligen Rendite, mit der am Aktienmarkt gerechnet werden kann. Um an dieser Rendite zu partizipieren, bieten sich für Privatanleger insbesondere sogenannte Indexfonds an, da diese ermöglichen, regelmäßig und zu geringsten Kosten (Provisionen, Gebühren, sonstige Bankspesen) an den weltweiten Chancen des Aktienmarktes teilzunehmen.

Bei Indexfonds handelt es sich um Fonds, in ohne eine aktive Aktienauswahl vorzunehmen, einfach passiv in die Aktien eines Index investieren. Statistisch betrachtet liefert dieses Vorgehen bessere Ergebnisse, als 80 bis 85% aller "professionell" gemanagten Investmentfonds.

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